

Einen Monat lang ist sie nun schon in Mittelhessen im Einsatz – die Drohne, das neue Einsatzmittel der Polizei.
Bis Ende Juli läuft das Pilotprojekt, in dessen Rahmen der Nutzen und die Möglichkeiten des Drohneneinsatzes in den Flächenpräsidien getestet werden.
Foto: Drohne des Typs Yuneec Typhoon H520 im Fokus
Am 28. Februar waren die Medienvertreter eingeladen die Drohne, ihre Einsatzmöglichkeiten und die beiden mittelhessischen Piloten kennenzulernen. Das Interesse daran war groß. Nicht nur die schreibende Zunft, sondern sogar ein Fernsehteam verfolgte die Vorstellung und stellte interessiert Fragen.
„Gegenüber technischem Fortschritt und Neuerungen sind wir immer aufgeschlossen, er steigert nicht nur unsere Einsatzmöglichkeiten, sondern auch die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so begrüßte Polizeipräsident Bernd Paul die Medienvertreter im Polizeizentrum in Butzbach. „Drohnen können von der Polizei vielfältig eingesetzt werden. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie schon bald zum Standard der polizeilichen Einsatzmittel zählen werden. Umso mehr freut es mich, dass unser Präsidium bereits jetzt die neue Technik im Rahmen des Probebetriebes zum Einsatz bringen kann.“
Polizeihauptkommissar Dirk Bepler und Polizeioberkommissar Jörg Kurzkurt stellten nach diesen einleitenden Worten die rechtlichen Details, ihre Ausbildung zum Luftfahrzeugfernführer und die Einsatzoptionen dar. Natürlich blieb es nicht bei der Theorie. Bei Übungsflügen gefertigte Bilder verdeutlichten die Vorteile des Drohneneinsatzes und überzeugten das Fachpublikum. Trotz eisiger Temperaturen konnte auch die anschließende Praxisvorführung im Hof des Polizeizentrums punkten. Einen Tatort mit einem „ermordeten“ Dummy, einem Messer als Tatwaffe, nachgestellten Blutspuren und den Einsatzfahrzeugen stellte eine schöne Kulisse für die Aufnahmen dar.
Die Berichte am Folgetag in den Medien fielen entsprechend vielfältig und anschaulich aus, siehe Fotos:
Weitere Informationen über die Drohnen im Testbetrieb bei der Polizei Mittelhessen
Sylvia Frech, Pressesprecherin